Genürsel 2014 - 05/52 - Freundschaft

Der Start unserer Freundschaft verlief schleppend. Oder eher bindend. Als ich Carlos das erste Mal zu Hause besuchte, war der Grund dafür sein Kindergeburtstag. Er hatte viele Kinder aus seiner Grundschulklasse eingeladen, und ich war eines davon. Ich wusste, in welchem Haus er wohnte. Neben einer Bäckerei. Was ich leider nicht wusste: Dass er nicht nur einen einzigen Nachnamen hatte. Beziehungsweise, dass der Nachname, unter dem ich ihn kannte, nicht auf seinem Klingelschild stand. Das war ein Problem, denn in dem Haus, in dem Carlos wohnte, lebten noch andere Familien. So sah ich mich vor geschätzt zehn Klingelschildern stehen, auf denen allesamt Namen standen, die ich in meinem Leben noch nie gehört hatte.
Als kleiner, ängstlicher Grundschüler klingelt man nun natürlich nicht einfach bei Fremden und fragt nach der richtigen Tür, weil man nicht von bösen Kreaturen gefressen werden will. Oder so. Ich bediente mich lieber meiner Intelligenz und sah auf die Uhr. Ich war zehn Minuten zu früh da. Es würden bestimmt noch weitere Besucher hier auftauchen. Also ging ich ein paar Meter von der Tür weg, kauerte mich hinter eine Häuserecke und tat so, als würde ich mir die Schuhe zubinden. Dabei beobachtete ich die Umgebung. Ich hockte mehrere Minuten lang in der Gegend herum und band mir die Schuhe. Passanten mussten nach all der Zeit schon Mitleid mit diesem armen, kleinen Jungen bekommen haben, der es einfach nicht schaffte, seine Schuhe zu schließen, doch bevor mich jemand deswegen ansprechen konnte, kam zum Glück Christos aus einer anderen Seitenstraße angelaufen. Christos ging mit Carlos und mir in die gleiche Klasse und war ebenfalls zum Geburtstag eingeladen. Schnell sprang ich auf und rief seinen Namen. Er sah mich und ich begann zu lachen. Was für ein lustiger Zufall es doch war, dass wir zur gleichen Zeit hier ankamen! Lustig! Wirklich! Haha! Während ich lachte, ließ ich Christos klingeln. Schnell warf ich einen Blick auf das Klingelschild und prägte mir den dort abgebildeten Namen ein.
spadry entstand viele Jahre später im Lüdenscheider Brauhaus. Dort unterhielt ich mich mit Carlos über Jackass. Ach, Jackass. Sich selbst Schmerzen zufügen und mit anderen darüber lachen. Wahre Freundschaft. Ein Traum. Wir kamen auf die grandiose Idee, das auch mal auszuprobieren. So stellte ich mich während eines verregneten Augusttages im Jahre 2001 auf ein Skateboard auf und Carlos sich mit einer nass werdenden Kamera vor einen Hügel.
Freundschaft: Zusammen auf dumme Ideen kommen und diese umsetzen.

Selbstverständlich reichte das hier produzierte Video nicht an unser Vorbild heran. Das erkannten wir verhältnismäßig schnell. Zwar purzelte ich hin und wieder vom Skateboard, dramatisch war das jedoch nicht. Mal schlug ich mir mein Board versehentlich selbst an den Kopf, in anderen Momenten überschlug ich mich. Letztendlich wurde aber andauernd gelacht.



Was wir aber ebenfalls erkannten: Wie auch immer das Ergebnis am Ende aussah, dessen Herstellung hatte uns unglaublich viel Spaß gemacht. Mir tat eher der Bauch vor Lachen als der Körper vor Schmerzen weh. Die ersten Reaktionen von Freunden fielen ähnlich aus. Keine beeindruckende Action, aber lustig anzusehen war es allemal.
Freundschaft: Die gemeinsamen Stärken erkennen und ausleben.
Also wurde der Entschluss gefasst, das Ganze regelmäßiger zu machen. Wir gründeten spadry, was eine Kombination unserer Internetnamen darstellt (ich: spa, Carlos: UsbekDry). Unter diesem Namen eröffneten wir eine Internetseite, auf der wir unser erstes Video veröffentlichten. Natürlich war das kein richtiges Video, sondern mehrere animierte GIFs. Wir waren damals noch mit Modems unterwegs und hatten keine Ahnung von Videobearbeitung. Darum also animierte Bilder ohne Ton. Besser als nichts. Es dauerte einige Zeit, bis wir endlich die Originalvideos hochladen konnten.
Die erste, oben abgebildete, spadry-Episode bekam den Titel "Rock the Hill". Die Namen unserer Videos waren schon immer etwas ganz Besonderes. Aber ich schweife ab.
Unser zweites Video entstand nur kurze Zeit nach "Rock the Hill". Wir schlenderten auf der Suche nach neuen Ideen über den Lüdenscheider Schützenplatz und stießen dabei auf einen Haufen Äste. Sofort wurde die Kamera gezückt und die zweite spadry-Episode war geboren. Sie trug den Namen "Down to Bush", nur um doch noch einmal auf unsere guten Folgentitel zu sprechen zu kommen.
Im Grunde liefen unsere Aktionen immer gleich ab. Anlauf:

Sprung:

Unangenehme Landung.

Dry und ich wechselten uns ab.


Das Ganze war ziemlich lustig. Ich erinnere mich noch daran, wie ich einmal zu viel Anlauf genommen hatte und statt in den Haufen über diesen drüber sprang.




Abgesehen von diesem Missgeschick klappte aber alles wunderbar. Wir sprangen und sprangen.


Irgendwann sogar von einer neben dem Asthaufen stehenden Bank.



Wobei ich hier zugeben muss, dass Dry definitiv die bessere Haltung hatte als ich und seine Sprünge allesamt wahre Action-Kunstwerke darstellten.



Das Resultat war aber letztendlich immer das Gleiche.

So endete "Down to Bush".
Am gleichen Tag drehten wir noch die dritte spadry-Episode. "Rock the Hill 2". Ja, so jung und schon im Sequel-Wahn. Nein, keine Sorge. Eigentlich war es lediglich so, dass Dry auch mal den Berg runterfahren wollte, den ich im ersten Video beglückt hatte. Das tat er dann auch. Genauso erfolgreich wie ich.
Freundschaft: Andere Menschen zu immer neuen Taten motivieren.




Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, den Berg ein weiteres Mal zu bezwingen. Diesmal auf dem Bauch.




Nach diesen zwei Aktionen endete "Rock the Hill 2" auch schon wieder. Die Episode war ziemlich spontan entstanden und deswegen nicht sonderlich lang.
Es folgte Episode 4: "spa vs. CD-Hüllen". An dieser Episode war ich alleine beteiligt, darum soll dieser nicht viel Beachtung geschenkt werden. Sagen wir einfach, dass ich einen Stapel CD-Hüllen mit dem Kopf zerschlug. Keine große Sache.
Freundschaft: Dem Freund auch mal etwas Zeit für sich gönnen.




Viel größer war da schon das, was wir danach aufzogen. Wir nannten es das "Winderspecial" und genau diese Episode stellte wohl den Punkt dar, an dem wir erkannten, was für spadry wichtig war. Ja, die meist schmerzhaften Aktionen gehörten dazu, aber viel wichter war die Interaktion zwischen den beiden Beteiligten.
Freundschaft: Zusammen besser werden.
Doch zunächst ein paar Worte zu den komischen Aktionen. Wir sprangen über eine Hecke einen Abhang hinunter.



Ich sprang in eine Tanne.





dry rutschte Treppen hinunter.




Und ich sprang in eine Dornenhecke.



Wie gesagt: Das gehörte selbstverständlich zu einem erfolgreichen spadry-Video dazu. Aber zwischen all diesen Aktionen ließen wir meistens einfach die Kamera laufen und filmten unsere Unterhaltungen. Und die sind es, die mich heute noch zum Lachen bringen.
Wir bewarfen uns mit Schnee.


Philosophierten über Straßenschilder.

Ich fand meine beschlagene Brille lustig.

dry wiederum legte den erotischsten Strip hin, den man sich im Winter nur vorstellen konnte.









Nach meinem Sprung in die Tanne führten dry und ich ein kurzes Interview.

Und dry wechselte irgendwann seine Mütze.

Natürlich werden das jetzt nur die wenigsten lustig finden. So zusammengefasst wirkt das alles ziemlich zusammenhanglos. Warum ich die Videos nicht einfach veröffentliche? Das hat viele Gründe. Zunächst einmal ist die Qualität nicht besonders gut. Seht euch nur die Screenshots an! Außerdem sind spadry-Episoden meistens ziemlich lang. Und für Leute, die nicht spadry sind, vermutlich sogar zu lang und langweilig. Dann gibt es da noch rechtliche Probleme. Wir haben die Videos mit Musik unterlegt. Und niemanden gefragt, ob wir das überhaupt durften.
Darum erfreut euch einfach an dieser Zusammenfassung. Das hier geht ja eigentlich nur Dry und mich etwas an. Genug Gerede! Weiter im Text!
Da unser erstes "Winterspecial" im Internet ziemlich gut ankam, produzierten wir kurzerhand ein zweites. So trug Episode 7 den Titel "Winterspecial 2".
Es fällt sofort auf, dass wir uns zunächst darauf konzentrierten, uns auf alle möglichen Arten und Weisen einfach in den Schnee fallen zu lassen.












Das wahre Highlight stellte hier Drys Versuch dar, seiner Mütze hinterherzuspringen und diese in der Luft zu fangen. Was für ein Anblick.






Wir waren beide überrascht, dass es tatsächlich funktioniert hatte.

Darum gab Dry auch sogleich einen kleinen Freudentanz zum Besten.


Ich dagegen wollte meinem Ruf als "Bushjumper" alle Ehre machen. Ja. Meinem Ruf als "Bushjumper". So bezeichnete mich Dry während dieser Episode einmal und wie das so ist: Das reichte aus, um mir diesen Namen zu verpassen. Einen Namen, den ich immer und immer wieder in die Tat umsetzen wollte. Und musste.
Freundschaft: Sich Spitznamen geben.







Die größte Entdeckung des zweiten Winterspecials stellte aber "Das Ding" dar.

Ja, "Das Ding" ist die offizielle Bezeichnung dieser schlittenartigen Schlittenart aus Plastik. Was man mit "Dem Ding" anstellen konnte? Nun, vor allem konnte Dry etwas damit anfangen. Ich hatte zu dieser Zeit mit einigen schlimmen Rückenproblemen und Krankenhausaufenthalten zu kämpfen, die es mir unmöglich machten, mich irgendwelche Treppen runterzustürzen. Glücklicherweise hatte ich Dry an meiner Seite, der sich für unser kleines spadry-Video nicht nur den Arsch, sondern auch die Knie aufriss. Ohne ihn wäre das "Winterspecial 2" ziemlich öde gewesen. Ich bin ihm heute noch dankbar, dass es nicht dazu gekommen ist.
Freundschaft: Die Schwächen des anderen ausgleichen.






Danke Dry!

Um den Blödelanteil hoch zu halten, lieferte ich mir irgendwann übrigens ein Wrestlingmatch mit einer Mülltonne.
Freundschaft: Zusammen Wrestling mögen.





Dry hatte für solche Späße keine Zeit. Er hatte einen beeindruckenden Abhang gefunden, den er mit "Dem Ding" zusammen zu einem der besten Stürze der spadry-Geschichte kombinierte.










Wahnsinn. Da konnte ich nicht mithalten und da kein Sand anwesend war, steckte ich meinen Kopf peinlich berührt in den Schnee.

So endete der zweite Teil des Winterspecials. Auch heute noch sehe ich es mir gerne an, da es dumme Aktionen mit dummen Sprüchen kombiniert.
Nach dem Winterspecial kam eine kleine Sonderepisode, in der ich meine mittlerweile Ehefrau dabei filmte, wie sie mit ihrer Freundin zusammen als Darth Maul verkleidet durch die Friedberger Innenstadt lief und Passanten verunsicherte.



Nun! Irgendwas ist ja immer!
Episode 8 stand aber wieder ganz im Zeichen von Dry und mir. Wir hatten eines Tages über das Befahren von Bergen philosophiert und dabei die Erkenntnis gewonnen, dass hierfür ein einfaches Brett und ein paar Fußschlaufen aus Draht ausreichen würden. Dies mussten wir uns dann auch gleich mal beweisen. Ich bat meinen Vater um ein Brett, er händigte es uns ohne weitere Fragen zu stellen aus und so begann Episode 8: "Brettspiele".


Wir betraten den spadry-Berg. Diesen Namen erhielt der Berg natürlich erst später, als wir ihn zum wiederholten Mal besuchten.

Mit dieser neuen Konstruktion konnte ja nichts schiefgehen, richtig?



Falsch.



Aufmerksamen Zuschauern wird aufgefallen sein, dass wir einen Helm trugen.
Freundschaft: Jederzeit um die Sicherheit des anderen besorgt sein.
Was wie eine Schutzmaßnahme aussah, war eine ziemlich unnütze Sache. Wir trugen den Helm einfach nur wie eine Kappe auf dem Kopf und verschlossen ihn nicht. Was das bei Stürzen bedeutete, soll Dry euch vorführen.





Kurz bevor Drys Kopf den Boden berührte und dem Schutz des Helmes vertraute...

... löste sich dieser einfach vom Kopf seines Trägers...

... und rollte fröhlich singend weiter den Berg hinunter.

Um der Effektivität dieser Episode noch einen drauf zu setzen, montierte ich sogar irgendwann eine Wegrutschschutz.
Freundschaft: Gemeinsam Kreativität ausleben.


DER hat gut funktioniert, sage ich euch!



Tja.
"Brettspiele" war lustig. Wenn man Leuten dabei zusehen will, wie sie eine Viertelstunde lang nichts gebacken bekommen, dann ist man hier richtig gut aufgehoben.
Aufgelockert wurde das Ganze von zwei kleinen Kindern, die den spadry-Berg anscheinend als Abkürzung benutzten und nicht schlecht staunten, als ihnen plötzlich zwei Deppen mit einem Brett und einem Helm gegenüberstanden.

Zum Abschluss noch mein Lieblingssturz aus der Episode, der tatsächlich weh getan hatte (der Helm!).








"Brettspiele" war wirklich eine feine Sache. Das kann man nicht oft genug wiederholen. Wir hatten Blut geleckt (ohne wirklich stark zu bluten). Es musste doch irgendwie möglich sein, diesen dummen Berg auf einem Brett runterzufahren.
Also schummelten wir. "Brettspiele 2". Brett auf Brett.
Freundschaft: Zusammen schummeln.

Das MUSSTE ja klappen.






Tja.




Tja.




Tja.
Freundschaft: Tja.
Eigentlich hätten wir langsam einsehen müssen, dass wir und Skateboards nicht gut zusammen funktionierten. Aber wir taten es einfach nicht. Nicht einmal der Zustand unseres geliebten Brettes konnte uns davon überzeugen.

Freundschaft: Rückschläge nicht einfach hinnehmen, sondern gemeinsam bekämpfen.
Nach geschätzt 3.000 Bergabfahrten stießen wir irgendwann sogar auf den Wegrutschschutz aus der vorherigen Episode, den wir eigentlich als verloren abgeschrieben hatten.


Jetzt war uns alles egal. Es wurde albern.






Das war dann auch das Ende der neunten Episode. Eigentlich wollten wir einpacken und den Tag mit Wundenlecken beenden. Doch dann stießen wir auf dem Heimweg auf einen Haufen Sperrmüll. Und was fanden wir in diesem? Einen kaputten Tapeziertisch. Muss ich noch mehr sagen? Ich glaube nicht.
Freundschaft: Unvorhergesehene Ereignisse bestmöglich ausnutzen.
Episode 10: "Tabledance".

Selbstverständlich funktionierte wieder einmal alles genau so, wie wir es geplant hatten.




Der Tisch freute sich sehr über unsere ihm entgegengebrachte Liebe.




Während ich einfach nur auf die Fresse fiel, gelang Dry das Kunststück, sich und den Tisch zu verknoten. Ein Anblick, der mich heute noch laut lachen lässt.






Peniswitz!

Es war schwer, sich aus der Umarmung des Tisches zu befreien.


Aber natürlich wollte Dry es gleich ein weiteres Mal wissen.

Das Resultat war das gleiche.




Sich selbst das Bein einzuquetschen war dann natürlich nicht so lustig.

Aber Dry hatte es überlebt.

Und dabei den Tisch zerbrochen.


Nun. spadry wäre nicht spadry, wenn wir uns davon hätten abschrecken lassen. Drei Episoden an einem Tag? Klar!
Episode 11: "Brettspiele 3".

DAS war eine gute Idee, sage ich euch.





Wirklich!





Das mit der selbstgebauten Sprungschanze hatten wir uns ursprünglich ja ganz anders vorgestellt.

Da uns langsam dann doch mal die Knochen weh taten, ließ sich Dry ein letztes Mal einfach so vom spadry-Berg rollen. Er streifte immerhin mit den Füßen das Tischbrett. Somit war die Implementierung der Aktion in "Brettspiele 3" mehr als gerechtfertigt.




Was für ein Tag. Eigentlich hatten wir ja nur das mit dem Brett auf dem Brett testen wollen. Dass wir am Ende auf einem Tapeziertisch standen, zeugt wohl von echter Freundschaft. Oder definiere ich den Begriff Freundschaft gerade irgenwie falsch? Ich weiß es nicht.
Halbzeit! Zeit für ein Zwischenfazit. Ja, all das bisher gezeigte ist für mich das, was Freundschaft ausmacht. Den letzten Blödsinn durchziehen, dabei hinfallen und darüber lachen. Spontane Ideen umsetzen. Ich weiß ja auch nicht. Irgendwie halte ich spadry auch heute noch für eine unglaublich gute Idee.
Genauso wie den Kauf eines Pogo-Stocks in Friedberg. Episode 12 hieß einfach nur "Pogo". Leider kam Dry nicht darin vor. Dafür aber ZiB, meine bereits erwähnte mittlerweile Frau. Was ist das eigentlich für eine Bezeichnung? Mittlerweile Frau? Was auch immer! ZiB! Janina! Der Name wurde damit etabliert und darf von nun an nach Belieben verwendet werden.
Also. Friedberg. Pogostöcke. ZiB. Freundschaft? Freundschaft! Bushjumper? Bushjumper!














Nach dem Friedbergaufenthalt ergab es sich dann eines Tages, dass Dry und ich in meinem Zimmer saßen und nicht wussten, was wir machen sollten. Plötzlich fiel unser Blick auf die Soundtrack-CD des Käpt´n-Bläubär-Films. Nach kurzem Reinhören stand fest, dass wir unbedingt ein Musikvideo zum Lied "Wohin Fährtst Du, Käpt´n Blaubär?" drehen mussten. Das taten wir dann auch.




Das Musikvideo war ganz großes Kino. Aus rechtlichen Gründen wird es aber wohl nie veröffentlicht werden. Schade. Wir hatten so ein schönes Cover für die Musikvideo-CD entworfen.

Freundschaft: Gemeinsam musizieren.
Nach diesem musikalischen Experiment war es Zeit für die nächste spadry-Episode Namens "Crossover". Warum "Crossover"? Weil wir einfach alle möglichen Dinge aus der spadry-Vergangenheit auf den spadry-Berg schleppten und dort benutzten. Selbst ZiB war dabei!
Und was wir alles benutzten. Skateboards...



... Pogo-Stöcke...











... noch mehr Skateboards...

... oder unsere Bäuche.

Dry kam dann auf die Schnapsidee, mit dem Pogo-Stock auf ein Skateboard zu springen.



Und danach mit dem Pogo-Stock auf zwei Skateboards zu springen.






Das war damals ziemlich unangenehm.
Aber es ging noch weiter.
Freundschaft: Ein faires Wettrennen abhalten. Mit schubsen.
Es kam zu einem Wettrennen zwischen Dry und mir.







Bei dem es trotz Zielfoto...

... eigentlich keinen richtigen Gewinner gibt.

Freundschaft: Sich gegenseitig hochhelfen, wenn man am Boden liegt.

Purzelbäume gehen auch immer und haben viel mit Freundschaft zu tun.








Während "Crossover" wollte ich dann auch noch meinen Titel als "Bushjumper" verteidigen. Leider landete ich während dieser Aktion auf meinem Kopf.





Freundschaft: Einen auf den Kopf gefallenen daran erinnern, wo er ist.
Das tat Dry sofort. Zwar lachend, aber immerhin.
Aus Dank legte ich mich irgendwo auf dem spadry-Berg auf den Boden und ließ Dry auf mich zu rennen und über mich drüber springen.
Freundschaft: Gegenseitiges Vertrauen.







Freundschaft: Sich am Ende eines langen und harten Arbeitstages lachend in den Armen liegen.









Freundschaft: Gemeinsam über pinkelnde Hunde lachen.



Hunde waren seit diesem Tag ein fester Bestandteil von spadry-Videos.
Nach der mehr als erfolgreichen "Crossover"-Episode traf man sich dann noch bei mir zu Hause, ruhte sich aus und drehte Episode 15, die den Namen "spas Freak Show" trug und in der es darum ging, dass ich zehn Minuten lang meinen Mundinnenraum filmte und mir ans Auge fasste.



Bei Episode 16 entwickelte sich spadry dann in eine irgendwie andere Richtung als bisher. Sie trug den Namen "Extreme Bushjumping" und bestand aus lediglich zwei Szenen. Dry und ich sprangen jeweils einmal aus einer unangenehmen Höhe in einen Busch. Die längste Zeit waren wir in dieser Episode damit beschäftigt, unsere Verletzungen zu zeigen. Das war schon unangenehm. Aber das schlimmste Erlebnis sollte noch folgen.







Es folgte Episode 17. "Extreme Bushjumping 2". Wenn man davon spricht, dass etwas ungeahnte Höhen erreicht, dann ist das hier wohl das perfekte Beispiel dafür. Wir sprangen von einem Parkhaus mehrere Meter abwärts in ein paar Büsche.

Ich machte den Anfang.








Ich landete mit der Brust zuerst auf einem abgesägten oder abgebrochenen Ast und bekam ein paar Sekunden lang keine Luft mehr.
Dry ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und folgte mir.







Seine Landung war ebenfalls alles andere als angenehm. Er knickte mit dem Fuß um und hatte mehrere Tage lang mit einem schmerzenden Gelenk zu kämpfen.
Tja. Auch das ist Freundschaft.
Freundschaft: Zusammen Risiken eingehen und Grenzen austesten.
Nach jedem Sprung bekamen wir Lachkrämpfe. Das Adrenalin musste irgendwie raus und der Erleichterung Platz machen. Eine solche Aktion zogen wir übrigens nie wieder durch. Wir verabschiedeten uns von der "Extreme Bushjumping"-Reihe. Wir wollten dann doch lieber harmloseren Unsinn machen. Eine gute Entscheidung, meiner Meinung nach.
Freundschaft: Sich zusammen Grenzen setzen.
Eines unserer Gelaber-Highlights dürfte das sogenannte "Nachtreffenvideo" darstellen. Als wir uns eines Tages mit ein paar Internetfreunden mal "in echt" treffen wollten, stand fest, dass wir für diesen Tag ein ganz besonderes spadry-Video aufnehmen mussten. Gesagt, getan. Episode 18 begann mit einem Knall.




Ich hatte etwa 300 Knaller in meinem Rucksack. Warum? Weil ich sie nach Silvester übrig hatte. Ist ja auch egal! Episode 18!
Bevor ich zum Gelaber komme: Selbstverständlich gab es auch ein paar Stürze. Dry sprang einen aus dem "Winterspecial" bekannten Abhang herunter. Diesmal aber ohne "Das Ding".







Zweimal nahm er einen riesigen Schnee-Eis-Ball mit sich.




Was beim ersten Versuch noch nicht ganz funktionierte, endete in einem traumhaften zweiten Anblick.





Aber genug davon. Das Nachtreffen-Video (Warum "Nachtreffen"? Das zu erklären ist viel zu kompliziert.) wurde dominiert von dummem Gerede. Und Hunden! Wieder gab es einen spadry-Hund! Dieser schien sich sehr für die Böllertasche zu interessieren.

Ansonsten... tja... wurde improvisiert. Es war an dem Abend arschkalt und wir hatten überhaupt keine Lust, irgendetwas zu machen. Also traten wir gegen Schneekugeln, ...

... bewarfen uns mit diesen, ...



... oder zündeten Böller, die meistens aufgrund ihres Alters und der Feuchtigkeit gar nicht mehr explodierten.


Wir waren allgemein ziemlich laut. Einmal jaulten wir den Mond an.

Dann legte Dry einen Tanz vor unserem unfreiwilligen Firmen-Nachtschicht-Publikum hin.

Hin und wieder wurden wir von Passanten überrascht, die wir durch unser Geschrei vermutlich in Wirklichkeit viel mehr überraschten. Immer, wenn Unbeteiligte auftauchten (wie zum Beispiel ein paar Drogendealer auf einem verlassenen Parkplatz), machten wir da eine riesen Sache draus und erzählten davon unseren Zuschauern.


Nach einiger Zeit verschlug es uns zurück nach Hause. In meinem Zimmer schnappten wir uns zwei Ninja-Plastikfiguren und ließen sie sich gegenseitig verprügeln.
Freundschaft: Auf das gleiche Spielzeug stehen.




Das war ein Scheiß, sage ich euch. Fantastisch! Im Hintergrund des Videos lief die ganze Zeit irgendein Metal-Geschrammel, wir schrien und lachten? und übten uns an Matrix-Kameraführungen. Der Ninjakampf war ein Actionspektakel, das heute noch Seinesgleichen sucht.
Das Nachtreffenvideo dauerte 40 Minuten. Am Ende verabschiedeten wir uns von unseren Gästen...


... und ernteten bei der Premiere sogar Applaus. Das war ein Gefühl, sage ich euch. Und was für einen Spaß wir während dem Dreh hatten! Unbeschreiblich.
Freundschaft: Ninjafiguren aufeinanderhetzen und dafür Applaus ernten.
Leider durchkreuzte dann das Leben unsere spadry-Karriere. Carlos zog nach Paderborn und ich nach Frankfurt. Ich sage kurz "Verdammte Scheiße!" und werde mich dazu später noch einmal äußern. Es dauerte Über 1 1/2 Jahre, bis sich spadry für eine neue Episode wieder zusammentat. Episode 19. "Crossover 2".

Wieder trafen wir uns auf dem spadry-Berg. Dry, ZiB und ich. Wir nahmen das Brett, die Skateboards und "Das Ding" mit uns. Ja, ich besaß noch das Brett von damals. Ich hatte es Jahre zuvor meinem Vater gegeben und ihm gesagt, er solle es aufbewahren. Er tat es. Manchmal frage ich mich wirklich, was meine Eltern in der Zeit so von mir gedacht haben müssen. Egal. Wir präparierten das Brett mit Drahtschlaufen, weil das so ungefährlich ist.


Der Spaß konnte beginnen.




Der spadry-Berg war aufgrund des Regens ein einziger Matschhaufen. Das machte "Das Ding" äußerst effektiv.


Immer und immer wieder rutschten wir auf ihm den Berg hinunter.


Vorwärts...


... rückwärts...








... oder aufeinander.


Dry hatte sich außerdem in den Kopf gesetzt, stehend den Berg zu besiegen. Dies endete, wie es zu erwarten war.



Schmerzhaft.




Ich setzte mich auf "Das Ding" und daraufhin auf zwei Skateboards.



Auch der "Bushjumper"-Ruf musste verteidigt werden. Wir rutschten merhmals durch irgendwelche Büsche.





Und dann definierten wir Freundschaft neu.
Freundschaft: Jeweils einen Fuß mit Draht auf einem Brett befestigen und zusammen in den Abgrund springen.



Ohne vorher über die Landung nachzudenken.



Freundschaft: Dem anderen Halt geben, während er auf einem Brett festgebunden wurde und man selbst auf einem Plastikschlittending einen Berg hinunterrast.





Wie es sich für eine ordentliche spadry-Episode gehört, bekamen wir auch wieder Besuch von einem spadry-Hund.


Nach diesem mehr als erfolgreichen Freundschaftsbeweis dauerte es fast ein Jahr, bis sich spadry endlich erneut für ein Video treffen konnte. Diesmal wollten wir uns mal von Lüdenscheid und dem spadry-Berg trennen. Darum drehten wir in meiner Heimat: Frankfurt. Episode 20 trug den Namen "F-Woods" und hatte ein großartiges schwarz-weiß-Intro.


Das kleine Skateboard, das ich da mit mir herumtrug, nutze ich für allerlei Blödsinn. Ich rutschte mit ihm zum Beispiel ein Klettergerüst runter.



Ansonsten stand "F-Woods" für mich aber ganz im Zeichen des "Bushjumpers". Da ich das kleine Skateboard dabei hatte, sprang ich mit ihm andauernd in irgendwelche Büsche.





Selbstverständlich war das Skateboard nicht gerade notwendig. Als ich dies erkannte, sprang ich einfach ohne es weiter.



Dry wiederum war auf irgendeinem Klettertrip. Sah er irgendwo einen besteigbaren Baum, kletterte er an ihm hoch.

Auch, wenn so mancher Baum dafür gar nicht geschaffen war.

Freundschaft: Unterschiedliche Interessen haben und dennoch etwas Großes auf die Beine stellen.
Freundschaft: Den Schaden, den einer angerichtet hat, gemeinsam beheben.

Ob nun erfolgreich oder nicht.

Dry war wirklich andauernd am Klettern. Der war von den Bäumen fast gar nicht mehr herunterzubekommen.



Na gut. Wirklich talentiert war er nicht. Meistens endete das Klettern mit einer Bruchlandung.








Meistens gewann ich.





Für das F-Woods-Finale hatten wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Man kann schon behaupten, dass wir uns hier zurück in Richtung "Extreme Bushjumping" bewegten. Es war jedenfalls ziemlich schmerzhaft.











Wie schmerzhaft? Diese Momentaufnahme sollte das verdeutlichen. Man beachte den Zweig im Vordergrund.

Nun gut. Unser Ausflug in die F-Woods war wundervoll. Vor allem, weil wir wieder einem spadry-Hund begegneten.

Nur einen Monat später traf sich spadry erneut. Diesmal wieder in Lüdenscheid am bekannten spadry-Berg. Wir wollten es noch einmal wissen. Episode 21 trug den Titel "Kein Skill". Warum? Weil wir so gut wie nichts hinbekamen.
Wir hatten uns überlegt, dass es lustig sein müsste, von den Skateboards die Rollen abzuschrauben und dann so den Abhang runterzusurfen.
Aber lasst uns doch erst über meine Pimmelraushänghose reden.
Meine "Hose zum Dreckigmachen" hatte nach all den spadry-Episoden ein Problem: Der Reißverschluss vor der männlichen Problemzone war kaputt. Abgerissen. Muss am Bushjumping gelegen haben. Das sorgte für ein paar wundervolle Szenen.

Es war natürlich schwer, den Blick jetzt noch auf etwas anderes zu lenken, dennoch gelang es uns hin und wieder.
Freundschaft: Hin und wieder den Blick voneinander abwenden, um sich auf die Arbeit zu konzentrieren.
Die nun folgende spadry-Episode trug den Titel "Kein Skill". Warum? Weil wir nichts hinbekamen. Auf den radlosen Brettern den Abhand hinunterzurasen klang auf dem erfundenen Papier besser, als es dann letztendlich funktionierte.




Zunächst versuchten wir, mit aufgeschichtetem Geäst auszuhelfen...

... doch auch das funktionierte nicht.



Also konzentrierten wir uns auf einfachere Dinge.


Frustriert begannen wir dann, die Bretter mit Stöcken zu schlagen.

Das brachte uns auf die Idee, die Stöcke während der Fahrt einfach in der Hand zu halten.
Freundschaft: Macht erfinderisch.

Aber leider nicht erfolgreich.










Tja. Weg mit den Stöcken, her mit einem zweiten Brett.


Mit zwei Brettern gelang es uns dann tatsächlich zumindest ein wenig, den spadry-Berg zu meistern.








Einmal fiel Dry rücklings in einen von uns zuvor nicht beachteten Scherbenhaufen.



Das war nun wirklich nicht gut.

Aber Freundschaft hilft einem dabei, auch solche Rückschläge wegzustecken.



Episode 21 lebte von Fehlschlägen und den Unterhaltungen, die zwischen ihnen stattfanden. Unterhaltungen über hübsche Skateboard-Unterseitebilder zum Beispiel. Da hatten wir uns aber wirklich etwas richtig Schönes ausgesucht.

Einmal lief uns sogar mein böser Zwilling über den Weg!


Und eine ältere Dame gab uns den Tipp, unsere Aktionen doch besser im Schnee auszuführen.

Sie erzählte uns dann auch noch, dass sie in ihrer Kinderzeit ähnliche Dinge gemacht hatte. Nur ohne Hose, sondern mit Rock. Ein fantastischer Auftritt.
Nachdem Episode 21 irgendwie nicht richtig zündete, traf sich spadry einige Zeit später ein weiteres Mal am spadry-Berg. Episode 22 trägt den Namen "Doch Skill" und ist gleichzeitig die bisher letzte spadry-Episode, die gedreht wurde.
Besonders stolz waren wir hier auf das sogenannte Bretterkreuz.


Dieses Ding wurde live am Drehort zusammengebaut und getestet.
Es versteht sich von selbst, dass wir mit dem Ding nicht weit kamen. Um genau zu sein, überstand es nicht einmal den Test.



Freundschaft: Lernen, mit Fehlschlägen umzugehen.
Oder sich mit beiden Füßen auf ein Skateboard binden, dem die Räder fehlen.

Ich glaube, dass wir in der gesamten spadry-Geschichte nie besser den spadry-Berg hinunter gekommen sind.






Natürlich funktionierte es nicht immer.





Freundschaft: Seinen Freund auch mal eigenen Ideen umsetzen lassen. Auch, wenn man sie für dumm hält.
Als Dry die Idee hatte, sich auf sein Skateboard zu ketten und sich das Teil dann auch noch mit einer Schnur um den Hals zu binden...


... ließ ich ihn gewähren. Mal will sich ja nicht immer einmischen.
Wie das enden musste, war klar.






Bevor wir weiter darüber nachdachten, was bei dieser Aktion wirklich alles hätte passieren können, legten wir ein paar dicke Stöcke auf den spadry-Berg und grindeten auf ihnen.












Überaus erfolgreich.
Als Finale überlegten wir uns Folgendes: Wir sprangen mit den angebundenen Boards über ein Geländer einen Abhang hinunter.














Diese Idee zerstörte am Ende unsere letzten Ersatzseile, die wir im Rucksack dabei hatten. Schade.
Während der Episode beteten wir übrigens noch einen gefundenen Kutip an.

Und glichen den in der letzten Episode fehlenden spadry-Hund mit drei neuen spadry-Hunden aus.


Tja. Und an diesem Punkt endet sie, die spadry-Geschichte. Beinahe hätte ich "schon" geschrieben, aber nach über 550 Bildern wäre das nun wirklich ein wenig untertrieben.
Über 550 Bilder. Wahnsinn. War das wirklich nötig?
Überlegen wir doch einfach mal kurz: Das gezogene Thema lautete "Freundschaft". Wenn ich auf die längste und beste Freundschaft meines Lebens zurückblicke, dann sind 550 Bilder viel zu wenige. Ich kenne Carlos seit der Grundschule. Das sind über 20 Jahre. Was sind da schon 550 Fotos?
spadry existiert seit dem Jahr 2001. Fast 13 Jahre. 22 Episoden in 13 Jahren sind nicht viele, vor allem nicht, wenn man bedenkt, dass die meisten in den ersten fünf Jahren gedreht wurden. Es gibt meiner Meinung nach zu wenige spadry-Videos auf der Welt. Aber mehr war einfach nicht drin.
Ich hatte es oben bereits angesprochen. Das Leben kam spadry in die Quere. Carlos zog nach Paderborn und ich nach Frankfurt. Treffen sind rar gesäht. Arbeit, Uni und sonstige Dinge kommen immer und immer wieder dazwischen. Vom Geld für die Reise mal ganz zu schweigen.
Manchmal überlege ich, wie sich spadry entwickelt hätte, wenn wir in Lüdenscheid geblieben wären. Wenn man überlegt, welchen Stellenwert zum Beispiel youtube mittlerweile hat, dann kann man sich nur wundern. Man weiß es nicht. Es ist aber auch egal. Meine Freundschaft mit Carlos haben auch die vielen Kilometer zwischen uns nicht zerstört.
Ja, ich würde gerne mehr mit spadry machen. Aber was? Was würde so gut funktionieren wie unsere Zusammenarbeit vor der Kamera? Man weiß es nicht. Vielleicht kommt da irgendwann mal was. Vielleicht auch nicht. Vielleicht belassen wir es bei den alle paar Monate oder Jahre gedrehten Videos, die nur wir und ein paar Freunde jemals zu Gesicht bekommen.
Naja. Mir bleibt nicht mehr viel zu sagen. Ich wusste ehrlich gesagt zunächst nicht, wie ich diesen Beitrag gestalten sollte. Er entwickelte sich einfach. Er wurde länger und länger. Erst wollte ich ihn kürzen. Dann wollte ich ihn auf mehrere Artikel aufteilen. All das ließ ich aber am Ende bleiben. Er ist, wie er ist. Ein großer Beitrag für eine große Freundschaft.
Nur noch eine Sache:
Danke, Carlos. Wirklich. Danke.
Ich warte auf dich.


Freundschaft: spadry.
